Die Stiftung NEUE KULTUR ist seit 1992 mit dem ehemaligen "KdF-Seebad der Zwanzigtausend" befasst und führt seit 1994 eine Reihe von Tagungen und Symposien durch. Ziele dieser Veranstaltungen sind, Prora als historisches Denkmal zu erhalten und es in einer der historischen Bedeutung und den regionalen Erfordernissen angemessenen Weise zu entwickeln und zu nutzen. Die Stiftung hat im Jahr 2000 das Dokumentationszentrum Prora eröffnet, um damit eine Lücke in der Erinnerungslandschaft der Bundesrepublik zu schließen.
Das Dokumentationszentrum Prora bietet gegenwärtig die Dauerausstellung MACHTUrlaub an, die in den Jahren 2003 und 2004 im Rahmen des Programms Kultur 2000 der Europäischen Union mit Partnern aus Polen, Tschechien, Holland und Österreich realisiert wurde. Die Ausstellung ordnet Prora und die staatliche Organisation der Freizeit im Nationalsozialismus in den machtpolitischen Rahmen ein und will damit einen Beitrag zur Zerstörung langlebiger Mythen um den Nationalsozialismus leisten. Begleitet wird diese Dokumentation durch Wechselausstellungen mit Themen zu Geschichte, Architektur, Kunst, Natur und Politik.
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Der "Koloss von Rügen" Als KDF-Bad für 20.000 Menschen zwischen 1936 und 1939 gebaut und größtenteils fertig gestellt.
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